Süßigkeiten & Gebäck Schokolade

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Schokolade – eine variantenreiche Süßigkeit

Schokolade ist zweifelsohne eine der beliebtesten Süßigkeiten hierzulande. Davon zeugt einerseits das enorme Sortiment an Tafelschokoladen, Schokoriegeln und anderen Schokoartikeln. Andererseits isst jeder Deutsche durchschnittlich etwa 6,3 Kilogramm Schokolade pro Jahr. Heutzutage ist Schokolade so eingepackt, dass man sie problemlos mitnehmen kann – etwa als zweites Frühstück zu einer Tasse Kaffee. Und selbstverständlich macht sich gefüllte oder ungefüllte Schokolade auch sehr gut auf einem Kaffeetisch, wenn man seinen Gästen nicht nur Kuchen oder Kekse anbieten möchte. Mehr dazu erfährst du hier:

Die aufwendige Herstellung von Schokolade

Die wichtigste Zutat für Schokolade sind Kakaobohnen. Zwar kann man getrocknete Kakaobohnen auch pur essen, aber der Geschmack ist den meisten Personen doch zu bitter. Deshalb finden Kakaomasse und Kakaobutter Verwendung. In den Verbraucherländern werden die importierten Kakaobohnen zunächst gereinigt und geröstet. Das Rösten bringt die typische Schokoladenfarbe und das Kakaoaroma mit sich. Nach Entfernung der Schalen landen die Kakaobohnen in einer Kakaomühle, die die dickflüssige Kakaomasse erzeugt. Nun können Öl und Kakaobutter gewonnen werden. Außerdem entsteht Kakaotrockenmasse in Form harter Presslinge, die zu Kakaopulver zermahlen werden können. Für die Herstellung milchfreier Schokolade werden Kakaomasse, Zucker und Kakaobutter miteinander vermischt. Ansonsten wird noch Milch als weitere Zutat beigefügt. Das sogenannte Conchieren ist der nächste Schritt. In speziellen Behältnissen, den Conchen, wird die Schokoladenmasse über mehrere Stunden erwärmt und bewegt. Dies führt zu einer geschmeidigen Masse und einem angenehmen Schokoladengeschmack. Anschließend muss die Masse nur noch in Formen gefüllt werden. Nach dem Abkühlen hält man die fertige Tafel Schokolade in den Händen.

Schokolade als Luxusgut

Ursprüngliche Heimat des Kakaos ist Mittelamerika. Die Azteken und Mayas kannten schon im 4. Jahrhundert die Kakaobohnen. Sie stellten aus gemahlenem Kakao, Vanille, Honig und Chili ein Getränk namens „Xocolatl" her, und die Kakaobutter fand als Kosmetik oder Medizin Verwendung. Davon abgesehen wurden Kakaobohnen damals aber auch als Zahlungsmittel eingesetzt, das als sehr wertvoll galt. Im Jahre 1528 brachte der Eroberer Hermán Cortes Kakao mit nach Spanien. 1544 war Trinkschokolade am spanischen Hof bekannt und geschätzt. Etwa hundert Jahre später breitete sich Schokolade über Europa aus. Anfang des 19. Jahrhunderts gelang es dem Holländer Van Houten, Kakaobutter von der Kakaomasse zu trennen. Es kam zur Gründung der ersten Schokoladenfabriken. Essbare Schokolade gibt es seit 1847, die Vollmilchschokolade erschuf 1875 der Schweizer Daniel Peter. Die industrielle Herstellung von Schokolade machte diese auch für einfachere Bevölkerungsschichten erschwinglich. Heutzutage zählt Schokolade zu den populärsten Süßigkeiten. Du findest eine enorme Zahl an ungefüllten und gefüllten Schokoladeartikeln vor.

Solltest du zu denjenigen gehören, die weder den Geschmack von Zartbitter- noch von Milchschokolade schätzen, solltest du unbedingt einmal weiße Schokolade probieren. Die Kombination von Kakaobutter, Zucker und Milch liefert übrigens nur 10 Kilokalorien mehr als Vollmilchschokolade (540 gegenüber 530 Kilokalorien). Am besten schneidet die Bitterschokolade mit 480 Kilokalorien pro 100 Gramm ab.

Schokolade und ihre positiven Effekte

Fest steht, dass der Konsum von Schokolade wohl kaum dabei hilft, Übergewicht zu verlieren – dafür enthält sie einfach zu viele Kalorien. Jedoch beinhaltet Kakaopulver spezielle Inhaltsstoffe, die sich durchaus positiv auf Herz und Blutdruck auswirken. Dieser Effekt ist umso größer, je höher der Kakaoanteil der Schokolade ist. Dementsprechend ist es eigentlich besser, eher Bitter- als Vollmilchschokolade konsumieren. Wissenschaftler gehen davon aus, dass diejenigen, die regelmäßig kleinere Mengen an bitterer Schokolade zu sich nehmen, ein geringeres Risiko haben, einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt zu erleiden.

Schokoriegel – der Snack für zwischendurch

Kaum minder beliebt als Schokolade in Tafelform sind Schokoriegel. Schokoriegel können zum Beispiel Keks, Karamell und/oder Nüsse beinhalten. Ebenso wie die Erfindung der Praline ist auch die Erfindung des Schokoriegels wohl belgischen Chocolatiers zu verdanken. Die industrielle Herstellung von Schokoriegeln geht indes auf das US-amerikanische Unternehmen Hershey’s Chocolate Company zurück. Dieses fertigte ab 1894 diverse gefüllte Schokoriegel und Pralinen. Während der beiden Weltkriege wurden Schokoriegel dann auch in Deutschland bekannt.

Inzwischen kannst du nicht nur unter den herkömmlichen Schokoriegeln, sondern auch unter sogenannten Praliné-Riegeln wählen, die eine Mischung aus Schokoriegel und Praline darstellen. Obgleich frisches Obst häufiger als Snack gewählt wird als ein Schokoriegel, greifen viele gern auch ab und zu letzterem. Klar sollte sein, dass ein Schokoriegel keine komplette Mahlzeit ersetzen kann. Wohl aber kannst du einen Schokoriegel beispielsweise als Nachtisch verzehren, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen.

Mundgerechte Schokoartikel: Pralinen

Wie bereits erwähnt, stellen vermutlich belgische Chocolatiers die ersten Pralinen her. Anfangs wurden vor allem Nüsse und kandierte Früchte in flüssige Schokolade getaucht. Ab 1912 fand zudem das von Jean Neuhaus entwickelte Verfahren Anwendung: Kleine Metallförmchen wurden mit Schokolade ausgegossen, mit Trockenfrüchten und gehackten Nüssen gefüllt und mit Schokolade verschlossen. Jede Praline muss in Deutschland wenigstens 25 Prozent Schokolade aufweisen, ansonsten lautet die korrekte Bezeichnung der „bissengroßen“ Süßigkeit Konfekt.

In einigen Konditoreien und Schokoladenmanufakturen wird auf die Verwendung besonders hochwertiger Zutaten geachtet, die in Handarbeit zu Pralinen verarbeitet werden. Die meisten Hersteller von Pralinen gibt es nach wie vor in der Schweiz und in Belgien. In diesem Onlineshop kannst du unter einer großen Zahl an Pralinen und Konfekt wählen. Das Angebot reicht von Schoko-Nuss-Spezialitäten über Schokoriegel im Miniformat bis hin zu Pralinenmischungen mit und ohne Alkohol.

Schokobons & Co.

Die Unterkategorie Schokobons & Co. wartet mit einem Süßigkeiten auf, die nicht zuletzt auf Kindergeburtstagen äußerst beliebt sind. Ob Smarties, Toffifee oder Schokobons: die zumeist noch kleineren Süßigkeiten als Pralinen schmecken lecker und sind mit einem Bissen verschwunden.

Smarties kamen zu Beginn der 1960er Jahre von Großbritannien nach Westdeutschland. Lange Zeit wurde für die typische bunte Zuckerhülle der Smarties künstliche Lebensmittelfarbe verwendet. Seit Ende 2006 dürfen diese nicht mehr eingesetzt werden. Das Konkurrenz-Produkt M&M‘s erhältst du, abgesehen von der ursprünglichen Variante Milchschokolade plus Zuckerhülle, wahlweise auch mit Erdnüssen oder Knusperreis-Kügelchen.

Toffifee favorisieren alle, die die Kombination von Schokolade, Karamell, Nougat und Nuss zu schätzen wissen. Die August Storck KG brachte diese Süßigkeit erstmals 1973 in Deutschland auf den Markt. Wenn du jedoch weiche Füllungen vorziehst, sind Rumkugeln oder Trüffel die bessere Wahl. Ein Trüffel Mix ist zweifelsohne auch bestens geeignet, um deinen Gästen eine leckere Süßigkeit anzubieten. Am besten, du schaust dir einfach mal an, was dieser Shop in der Kategorie Schokolade zu bieten hat und triffst dann deine Wahl.

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