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Kekse & Co. – nicht nur zur nachmittäglichen Tasse Kaffee

Das zu den Dauerbackwaren zählende Gebäckstück Keks wird vor allem gern zu Kaffee oder Tee am Nachmittag gereicht, dient aber auch als kleine Zwischenmahlzeit. Kennzeichnend für Kekse ist üblicherweise ihr süßer Geschmack – salzige Kekse machen nur einen geringen Anteil aus. Im Vergleich zu Kuchen und Torten kommen Kekse zumeist mit wenigen einfachen Zutaten aus. Basiszutaten sind Mehl, Zucker, Eier und Fett. Das Spektrum an Keksen reicht vom Butterkeks bis hin zum gefüllten und überzogenen Keks. Mehr dazu erfährst du hier:

Ursprung der Kekse und Plätzchen

Historiker vermuten, dass das heutige Weihnachtsgebäck auf das Mittelalter zurückgeht. Der Geburt Jesu wurde mit der Zubereitung und dem Verzehr von Backwerk wie Stollen und Pfeffernüssen gedacht. Klöster zur damaligen Zeit konnten nicht nur über gängige Backzutaten, sondern auch über spezielle Gewürze wie Nelken, Zimt und Kardamom verfügen. Aus diesem Grund wurden auch die ersten Weihnachtsplätzchen in Klöstern gebacken. Die Bezeichnung Plätzchen geht auf das süddeutsche Wort „Platz“ zurück, das für flache Kuchen verwendet wurde. Da Plätzchen sehr teure Zutaten beinhalteten, konnten sich deren Verzehr lange Zeit nur die oberen Schichten leisten.

Kekse haben ihren Ursprung im Römischen Reich: Seinerzeit fungierte eine Art Zwieback oder Hartkeks als Schiffsproviant. Erst ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde zumeist mit Weizenmehl gebacken, zuvor kam Roggenmehl in den Teig. Das lange haltbare und sehr nahrhafte Gebäck wurde im 19. Jahrhundert als „English cake“ bezeichnet. Nachdem ein deutscher Kaufmann das Gebäck nachgebacken hatte, wurden die „cakes“ in Deutschland zunehmend bekannt, und die Bezeichnung Keks wurde üblich. Es dauerte wiederum einige Zeit, bis sich die Unterscheidung zwischen dem Singular „Keks“ und dem Plural „Kekse“ einbürgerte.

Kekse & Co. heutzutage

Heutzutage hast du die Wahl zwischen vielen verschiedenen Plätzchen und Keksen. Plätzchen, die sich nicht nur zur Weihnachtszeit großer Beliebtheit erfreuen sind zum Beispiel Vanillekipferl, Mailänder und Anisplätzchen. Abhängig von der Plätzchenart werden die einzelnen Gebäckstücke entweder mit der Hand geformt, gespritzt oder mit Hilfe von Formen ausgestochen. Eine Besonderheit ist die Verwendung geschnitzter Formen für Spekulatius und Springerle: Der Teig wird auf ein Holzmodel gedrückt, um eine exakte Abbildung des Motivs auf dem Teig zu erhalten.

Ein grundsätzlicher Unterschied der Kekse, die du kaufen kannst, ist der jeweils verwendete Teig. Üblicherweise handelt es sich entweder um Mürbekeksteig oder um Hartkeksteig. Ein Mürbekeksteig entspricht einem Mürbeteig, aus dem oftmals auch Tortenböden hergestellt werden. Eine typische Variante ist der sogenannte „1-2-3-Teig“; enthalten sind ein Teil Zucker, zwei Teile Fett und drei Teile Mehl. Gewerblich hergestellte Mürbekekse müssen hierzulande wenigstens 16,5 Teile Fett auf 100 Teile Mehl (oder andere Getreideerzeugnisse) beinhalten. Grundsätzlich hat ein Mürbeteig mehr Zucker und Fett vorzuweisen als ein Hartkeksteig. Mürbekekse werden zum überwiegenden Teil durch das Ausrollen und anschließende Ausstechen mit Formen gewonnen. Dir vermutlich bekannte Beispiele für Mürbekekse sind Heidesand, Friesenkekse und Schwarz-Weiß-Gebäck.

Der vergleichsweise fett- und zuckerärmere Hartkeksteig enthält typischerweise 100 Teile Mehl, 10 bis 20 Teile Fett und 20 bis 30 Teile Zucker; zudem werden meistens 10 bis 30 Teile Wasser beigefügt. Auch für Hartkekse ist die gängige Art der Herstellung die, den Teig dünn auszuwalzen und Formen zum Ausstechen zu verwenden. Anders als bei Mürbeteigkeksen kann es während des Backens jedoch zur Blasenbildung kommen, deshalb werden Hartkekse vor dem Backen an mehreren Stellen eingestochen. Bestens sehen kannst du dies unter anderem bei Butterkeksen und Doppelkeksen.

Butterkekse – seit Generationen beliebt

Obgleich es sich um recht einfache Kekse handelt, sind Butterkekse bei Erwachsenen und Kindern sehr beliebt. Jeder Hersteller von Butterkeksen muss darauf achten, dem Teig mindestens zehn Teile Butter (beziehungsweise Butterfett) pro 100 Teile Getreideerzeugnisse zuzusetzen. Butterkekse werden in der nach wie vor typischen Form seit dem Jahr 1886 hergestellt. Das französische Unternehmen Lefèvre Utile (LU) produzierte die ersten rechteckigen Butterkekse, die an den langen Seiten jeweils 14 und an den kurzen jeweils zehn Zähne aufwies. Seit 1891gibt es den allseits bekannten Leibniz-Keks der Firma Bahlsen GmbH & Co. KG, die damals noch Hannoversche Cakes-Fabrik H. Bahlsen hieß. Die Unterkategorie Butterkeks des Lebensmittel-Shops umfasst, abgesehen von Produkten der Marke Bahlsen, Butterkekse anderer bekannter Hersteller – beispielsweise auch mit Schokolade überzogen.

Bunte Keksmischungen

Du liebst auch bei Keksen die Abwechslung? Dann dürften Keksmischungen die richtige Wahl sein. Im Onlineshop findest du zum Beispiel Waffel- und Spritzgebäckmischungen. Wenn du Kaffeegästen etwas Besonderes bieten möchtest, kannst du dich aber auch für Packungen mit erlesenen Gebäckspezialitäten entscheiden. Aufgrund der langen Haltbarkeit kannst du dich selbstverständlich mit Keksmischungen bevorraten und unangemeldeten Gästen nicht nur eine Tasse Kaffee, sondern auch leckere Kekse anbieten. Im Fall einer Keksmischung ist davon ausgehen, dass dein Gast mindestens eine der enthaltenen Kekssorten gerne isst.

Kekse in Rollen verpackt

Wohl ebenso bekannt wie die rechteckig geformten Butterkekse sind die Doppelkekse. Die Erfindung es Doppelkekses ist dem Belgier Edouard de Beukelaer zu verdanken, der erstmals 1870 zwei runde Kekse mittels einer Cremeschicht zusammenfügte. Die ursprüngliche Bezeichnung lautete „le petit prince fourré “, was so viel bedeutet wie „kleiner, gefüllter Prinz“. Wähle unter diversen Doppelkeksen der Marke De Beukelaer Prinzen Rolle sowie unter Doppelkeksen und anderen runden Keksen weiterer Hersteller.

Besonderheiten in der Kategorie Kekse & Co.

Als Befürworter von Bioprodukten musst du keinesfalls auf den Verzehr maschinell hergestellter Kekse verzichten. Wie wäre es beispielsweise mal mit Dinkel Butterkeksen, die Dinkelmehl und Bourbon-Vanille aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft beinhalten?

Wenn du dir und deinen Kaffeegästen nicht nur Kekse, sondern auch andere Leckereien zur Tasse Kaffee oder Tee bieten möchtest, wirst du ebenfalls in diesem Onlineshop innerhalb der Kategorie Kekse & Co. fündig. Unter Packung & Beutel findest du eine erkleckliche Auswahl an süßen Knabbereien mit und ohne Schokolade; mit Vollmilch umhüllte Mandelsplitter und Nussknacker sind nur zwei Produktbeispiele. Für willkommene Abwechslung auf dem Kaffeetisch können zudem Schokolinsen, Pralinenmischungen und Hamburger Speck sorgen.

Die richtige Aufbewahrung von Keksen und Plätzchen

Insbesondere dann, wenn du gleich mehrere Kekspackungen geöffnet hast, um deinen Gästen eine maximale Auswahl zu bieten, bleiben wahrscheinlich einige Kekse übrig. Sollen die Kekse auch noch die nächsten Tage knusprig und wohlschmeckend sein, solltest du sie nach Sorten aufgeteilt in fest verschließbaren Behältnissen (Dosen oder Gläser) aufbewahren. Ein Keksglas ist aufgrund der leichten Ventilation besonders gut für knusprige Kekse geeignet.

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