Lebensmittel Konserven & Feinkost

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Konserven – schmackhaftes Essen auf Vorrat

Dank mittlerweile ausgereifter Konservierungsmethoden ist es möglich, viele unterschiedliche Lebensmittel lange haltbar zu machen. Hierzu zählen Gemüse & Obst, Fleisch & Wurst, Fisch sowie Sauerkraut, Rotkohl & Grünkohl. Konserven können Sie problemlos monatelang auf Vorrat lagern und können diese bei Bedarf wunschgemäß verwenden. Mit eingemachten beziehungsweise konservierten Lebensmitteln stehen zum Beispiel einige Zutaten für komplette Menüs zur Verfügung. Aber Sie können sich auch für Konservendosen mit einer kompletten Mahlzeit entscheiden. Mehr erfahren Sie hier:

Pasteurisierte und sterilisierte Konserven

Die Entwicklung der Konserven geht auf das Jahr 1810 zurück, als der Franzose Nicolas Appert sein Verfahren der Öffentlichkeit vorstellte: Lebensmittel wurden in Glasflaschen gefüllt, die luftdicht verschlossen wurden; anschließend konnte der Inhalt erhitzt werden, um ihn zu konservieren. Die Konservendose als Weiterentwicklung dieser Erfindung ist dem Briten Peter Durand zu verdanken, der Blechkanister anstelle von Glasflaschen verwendete. Gleichgültig indes, ob es sich um eine Konservendose oder um ein Einmachglas handelt: die abgefüllten und konservierten Lebensmittel sind langfristig vor mikrobiellem Verderb geschützt. Die Weltausstellung in London im Jahre 1851 verhalf dem Konservierungsverfahren endgültig zum Durchbruch, nachdem Handel und Industrie sich von der Güte konservierter Lebensmittel hatten überzeugen können.

Abhängig von der Verfahrensweise sind sterilisierte und pasteurisierte Konserven zu unterscheiden. Die Sterilisation erfordert eine kurzzeitige Erhitzung von mehr als 100 Grad Celsius. Je mehr Wasser ein Ausgangsprodukt enthält, desto höher kann die Konservierungstemperatur sein; zugleich gehen höhere Temperaturen mit kürzeren Prozesszeiten einher. Pasteurisiert wird, indem Temperaturen zwischen 70 und 85 Grad Celsius sowie produktabhängige Behandlungszeiten gewählt werden. Pasteurisierte Sauerkonserven gelten, ebenso wie sterilisierte Lebensmittel, als Vollkonserven. Das heißt, sie sind eigentlich unbegrenzt haltbar – und zwar ohne jegliche Kühlung. Halbkonserven hingegen basieren auf einer Erhitzung von 65 bis 75 Grad Celsius. Anwendung findet dieses Konservierungsverfahren hauptsächlich für empfindliche Ausgangsprodukte wie Fisch. Die Lagerung (zumeist bis zu sechs Monaten) von Halbkonserven erfordert eine Kühlung.

Lebensmittel aus der Dose

Heutzutage kommt eine Vielzahl verschiedener Formen und Größen an Blechdosen zum Einsatz. Es gibt Dosen mit gebördeltem, mit gefalztem oder mit tiefgezogenem Boden. Soll sichergestellt sein, dass die Blechdose hundertprozentig dicht ist, muss sie tiefgezogen werden. Hierfür ist das bereits zugeschnittene Bodenblech in eine Form zu pressen. Alsdann müssen die oberen Kanten gefalzt oder eingerollt werden. Dies dient nicht nur der Stabilisierung der Dose, sondern beugt auch Verletzungen vor. Mit dem Dosendeckel wird ebenso verfahren wie mit dem Dosenboden – allerdings ist der Durchmesser so groß, dass er den Dosenkörper zunächst noch überragt. Gebördelte Dosen eignen sich besser als gefalzte Dosen für die Aufbewahrung von Flüssigkeiten.

Der Handel differenziert Konserven sowohl nach Lebensmittelart als auch nach Konservierungsart. Sie können unter Sauerkonserven, Obstkonserven, Gemüsekonserven, Wurstkonserven, Fleischkonserven und Fischkonserven wählen. Außerdem gibt es noch Fertiggerichte in Dosen und Dosensuppen. Wie sieht es mit der tatsächlichen Haltbarkeit der Konserven aus? Obgleich von einer nahezu unbegrenzten Haltbarkeit der Vollkonserven auszugehen ist, müssen auch diese Produkte hierzulande mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen sein. Gleichgültig, um welche Konserve es sich handelt und welches Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben ist, sollten Sie den Inhalt einer geöffneten Dose in einen verschließbaren Behälter füllen und diesen in den Kühlschrank stellen. Dort lässt sich der Doseninhalt noch zwei bis drei Tage problemlos aufbewahren. Auf den Inhalt von Konservendosen, die Dellen oder andere äußere Schäden aufweisen, sollten Sie lieber verzichten, da diese gesundheitliche Gefahren bergen. Insbesondere die Produkte aus Bombagen (aufgeblähte Dosen) können eine Lebensmittelvergiftung hervorrufen.

Lebensmittel aus dem Einmachglas

Einmachen oder Einwecken ist eine weitere Konservierungsmethode, die auf der Erfindung des Franzosen Nicolas Appert basiert. Ende der 1880er Jahre war es der deutsche Chemiker Rudolf Rempel, der erstmals die Kombination Glas, Gummiring und Blechdeckel verwendete, um Lebensmittel einzukochen und aufzubewahren. Ein Patent für seine Erfindung erhielt er 1892. 1893 trat Johann Carl Weck das Erbe Rempels an und gründete im Jahre 1900 das Unternehmen J. Weck u. Co. Wie gut die Einkochgläser dieser Firma angenommen wurden, ist daran zu erkennen, dass das Wort „einwecken“ sich rasch ausbreitete und seit 1907 im Duden zu finden ist. Der Firma Weck folgten weitere Produzenten von Einmachgläsern. Den Konservendosen vergleichbar wurden alsbald verschiedene Größen und Formen an Behältnissen angeboten. Für die meisten deutschen Haushalte war es bis vor etwa 50 Jahren üblich, vor allem Obst und Gemüse selbst einzukochen. Tiefkühltruhen, Fertigprodukte und Konserven bewirkten, dass zunehmend weniger eingekocht/eingeweckt wurde. Obgleich es auch heutzutage noch Weckgläser mit Gummiringen gibt, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten die Verwendung von Gläsern mit Schraubverschluss durchgesetzt.

Wie lange der Prozess des Einkochens dauert, ist abhängig vom jeweiligen Lebensmittel und der Menge. Teilweise ist es auch üblich, dass das Ausgangsprodukt zunächst einmal vorgekocht wird. Um etwas einkochen zu können, bedarf es sauberer Einkoch- oder Weckgläser, passender Gummiringe und gläserner Deckel. Sofern das Glas nicht mit einem Drahtbügel versehen ist, müssen Stahlklammern zum Fixieren verwendet werden. Ein Wasserbad ermöglicht das wunschgemäße Erhitzen des Inhalts – wobei eine Mindesttemperatur und eine Mindestzeit dafür sorgen, dass der Inhalt sterilisiert wird. Resultat sind Konserven, die monate- oder gar jahrelang genießbar sind.

Konserven richtig aufbewahren

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist auch im Fall von Konserven für Sie der Garant, dass das jeweilige Lebensmittel nichts an Qualität und Geschmack eingebüßt hat. Wie bereits erwähnt, wäre ein Mindesthaltbarkeitsdatum für Konserven aber vielfach sogar entbehrlich. Grundsätzlich gehen Wissenschaftler von einer Haltbarkeit aus, die nahezu unendlich ist; einzige Voraussetzung hierfür seien moderate Temperaturen (möglichst nicht über 23 Grad Celsius). Beispielsweise wurden Konserven untersucht, die aus Schiffen stammten, die vor etwa 100 Jahren gesunken waren. Mikrobiologische Untersuchungen belegten einwandfreie Produkte. Optimal lassen sich Konserven in Räumen lagern, die trocken, kühl und dunkel sind.

Stets eine passende Zutat vorrätig

Dieser Onlineshop verfügt über ein breitgefächertes Angebot an Konserven in Dosen und in Gläsern. Wählen Sie in aller Ruhe die Produkte aus, die Sie gern vorrätig hätten. Schnell ist ein köstlicher Nachtisch mit Obstkonserven gezaubert. Und wenn Sie gerne Fleischgerichte essen, lassen sich diese hervorragend um Gemüsekonserven ergänzen. Aber auch für den Fall, dass Sie ein Essen zubereiten möchten oder müssen, ohne zuvor nochmals einkaufen zu können, sind Konserven eine praktische Erfindung: Mit einer guten Auswahl an Konserven unterschiedlicher Art sind komplette Menüs in kurzer Zeit zuzubereiten. Lesen Sie die Produktdetails, um sich für Konserven zu entscheiden, die zu Ihren Koch- und Essgewohnheiten passen.

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