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Knödel als Hauptspeise oder als Beilage

Knödel (oder auch Klöße) werden vornehmlich aus Kartoffeln, Mehl oder Brötchen hergestellt. Zudem gibt es ungefüllte und gefüllte Varianten. Füllungen können unter anderem aus Früchten oder aus gerösteten Brotwürfeln bestehen. Als bekannteste Beispiele für Knödel mit Fruchtfüllung sind Zwetschgenknödel und Marillenknödel zu nennen. Gerade in der österreichischen und tschechischen Küche sind Knödel häufig Bestandteil von herzhaften und süßen Gerichten. Wer sich den Arbeitsaufwand sparen möchte, der mit der Herstellung des Knödelteigs einhergeht, kann unter diversen Fertigprodukten wählen. Mehr dazu erfährst du hier:

Knödel im Mittelalter und heute

Alte Pergamente belegen, dass Knödel bereits im 11. Jahrhundert in Südtirol gegessen wurden. Zunächst waren Knödel nur den Adeligen und Rittern vorbehalten. Aber im Verlauf des 14. Jahrhunderts waren sie vor allem in Bayern, Österreich und Böhmen nahezu allgegenwärtig. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts handelte es sich allerdings um Knödel, die aus Fleisch, Mehl, Brot und Wasser hergestellt waren. Da für große Teile der Bevölkerung Fleisch kaum bezahlbar war, ging man dazu über, das Fleisch durch Brotstücke zu ersetzen. Zu guter Letzt war der Brotanteil so groß, dass reine Brotknödel verzehrt wurden. Ab etwa 1565 wurde damit begonnen, aus Kartoffeln Knödelteig herzustellen. Abgesehen von einfachen Kartoffelknödeln kamen immer mehr Rezepte für gefüllte Knödel hinzu. Da es ab dem 18. Jahrhundert diverse technische Neuerungen gab, war es fortan möglich, Knödelteig nicht nur einfacher, sondern auch von unterschiedlicher Konsistenz herzustellen. 1737 wurde die Herstellung von Knödeln in einem Universallexikon sehr ausführlich beschrieben. Während die Bezeichnung Knödel vornehmlich in Süddeutschland Verwendung findet, sprechen Nord- und Westdeutsche eher von Klößen. Darüber hinaus finden sich in vielen Regionen spezielle Namen für Knödel. Im Fränkischen triffst du beispielsweise auf „Kließ“ und „Glües“; in der Pfalz handelt es sich um „Knepp“.

Kartoffelknödel aus rohen und/oder gekochten Kartoffeln

Wenn du selbst einmal Kartoffelknödel zubereiten möchtest, musst du hierfür etwa eine Stunde Zeit einplanen. Im Fall von rohen Knödeln oder Halbseidenen Klößen ist es unabdingbar, eine gute Reibe zu haben. Denn der Anteil an rohen Kartoffeln muss nach dem Schälen fein gerieben werden. Für die gekochten Kartoffeln hingegen solltest du über eine Kartoffelpresse oder über ein grobes, stabiles Sieb verfügen. Abhängig vom gewählten Rezept benötigst du noch Mehl, Salz, Eier und weitere Zutaten. Sobald du alles zu einem festen Teig geknetet hast, formst du Knödel in der gewünschten Größe. Gib die Knödel in kochendes Salzwasser; fertig gegart sind sie, wenn sie an die Oberfläche gelangen. Rohe Klöße weisen eine leicht körnige Konsistenz nach dem Kochvorgang auf, das Äußere ist etwas glasig. Gekochte Klöße hingegen sind eher weich. Der Teig aus gekochten Kartoffeln eignet sich recht gut für die Zubereitung süßer Speisen wie etwa Zwetschgenknödel.

Du kannst dir die relativ aufwendige Herstellung von Kartoffelknödeln ersparen, wenn du dich für entsprechende Fertigprodukte entscheidest. In unserem Onlineshop hast du zum Beispiel die Wahl zwischen Pfanni Teig für Kartoffelknödel Halb & Halb und Pfanni Kartoffelklöße mit rohen Kartoffeln. Um im Fall des ersten Produktes den Teig für die Kartoffelknödel herstellen zu können, benötigst du lediglich noch einen ¾ Liter kaltes Wasser, eine Schüssel und einen Schneebesen. Nachdem du den Inhalt der Packung in das Wasser eingerührt hast, muss der Teig noch zehn Minuten lang quellen. Anschließend kannst du mit angefeuchteten Händen die Knödel formen und sie in kochendes, gesalzenes Wasser geben. Nach einem kurzen Aufkochen müssen die Knödel noch etwa 20 Minuten bei geringer Hitze weitergaren. Sofern du vorgefertigten Knödeln in Kochbeuteln den Vorzug gibst, hast du noch weniger Arbeit. Denn die Knödel werden einfach in kaltes, gesalzenes Wasser gegeben. Dem kurzen Aufkochen folgt dann noch eine Ziehzeit von 15 Minuten bei geringer Wärmezufuhr. Damit du keine breiähnliche Konsistenz erhältst, ist es wichtig, darauf zu achten, dass das Wasser nicht mehr kocht.

Semmelknödel mit und ohne Speck

Die Zubereitung von Semmelknödeln ist einfacher als die von Kartoffelklößen, da du dir das Reiben beziehungsweise das Kochen und anschließende Pressen von Kartoffeln sparen kannst. Du brauchst nämlich nur einige alte Brötchen in Würfel zu schneiden und mit heißer Milch zu übergießen, um die Basis für den Teig zu erhalten. Zerkleinere eine Zwiebel, dünste sie glasig an, und gare etwas kleingeschnittene Petersilie kurz mit. Sobald die Brötchen gut aufgeweicht sind, sind sowohl ein Ei als auch die Petersilienzwiebeln und Gewürze hinzuzugeben. Mische alle Zutaten gut miteinander, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist. Ebenso wie für das Formen von Kartoffelknödeln ist es ratsam, die Hände vor dem Drehen der Knödel anzufeuchten. Füge gegebenenfalls ist noch etwas Mehl bei, wenn dir der Teig zu feucht erscheint. Das Salzwasser sollte schwach kochen, wenn du die Knödel hineingibst. Nach 20 Minuten sind die Semmelknödel genussfertig. Hier in unserem Shop für Lebensmittelversand kannst du aber zum Beispiel Gut & Günstig 6 Semmel-Knödel im Kochbeutel oder Pfanni Semmel Knödel Der Klassiker bestellen. Dann benötigst du weder alte Brötchen noch die anderen genannten Zutaten, um mal wieder Semmelknödel genießen zu können.

Du schätzt den Geschmack von Speck sehr? Dann solltest du es mit Speckknödeln versuchen, die unter anderem hervorragend zu Sauerkraut und Pilzragout passen. Der feingewürfelte und anschließend in der Pfanne ausgelassene Speck verleiht dieser besonderen Art Semmelknödel einen sehr herzhaften Geschmack. Wir offerieren dir Pfanni Semmelknödel mit Räucherspeck, die du zunächst einmal 10 Minuten lang in kaltem Salzwasser quellen lassen musst. Anschließend musst du sie kurz aufkochen und für weitere 10 Minuten bei geringer Hitze ziehen zu lassen.

Weitere Knödelvarianten

Solltest du zu den Menschen zählen, die gern einmal Neues ausprobieren, können wir dir Pfanni Gemüse-Knödel, Pfanni Semmelknödel mit Pilzen und Pfanni Semmelknödel mit Röstzwiebeln empfehlen. Bei dem erstgenannten Produkt handelt es sich um Knödel, die als Zutaten Kartoffeln, Frühlingszwiebeln, Karotten und Erbsen beinhalten. Pfanni Semmelknödel mit Pilzen bestehen aus Semmelbrot, Champignons und Schnittlauch, sodass sie unter anderem gut zu deftigen Fleischgerichten passen. Die Semmelknödel mit Röstzwiebeln können wiederum bestens als herzhafte Beilage (etwa zu Schmorbraten oder Kalbsfrikassee) gereicht werden.

Zu den Knödelspezialitäten zählen beispielsweise Leberknödel und Grammelknödel. Die Herstellung von Leberknödeln erfordert die Zutaten für Semmelknödel und feinpürierte Leber vom Rind. Anders als die „normalen“ Semmelknödel werden Leberknödel üblicherweise in Brühe gegart. Für Grammelknödel (Griebenknödel) müssen feingehackte Grieben vorhanden sein, die portionsweise in kleine Stücke Teig gefüllt werden. Die mit Grieben gefüllten Knödel schmecken sehr gut zu Sauerkraut beziehungsweise Krautsalat. Selbstverständlich kannst du auch andere Zutaten unter Semmelknödelteig mischen. Vielleicht hast du gerade Schinken vorrätig. Dann kannst du den Schinken klein schneiden und unterkneten, um anschließend die Schinkenknödel zu formen und zu garen.

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