Haushalt Waschmittel

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Alles für die Reinigung und Pflege von Wäsche

Saubere Wäsche ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit, da es ein reichhaltiges Sortiment an Waschmaschinen und an Waschmitteln gibt. So wie es Waschmaschinen in unterschiedlichen Größen und mit verschiedenen Leistungen gibt, lässt auch die Wahlmöglichkeit der Waschmittel keine Wünsche mehr offen: Ob herkömmliches Pulver, Tabs oder flüssiges Waschmittel – es ist gar nicht so einfach, sich für das richtige Produkt zu entscheiden. Hinzu kommt schließlich noch das breitgefächerte Angebot an Weichspülern, um der Wäsche die gewünschte Weichheit und den bevorzugten Duft zu verleihen. Mehr dazu erfährst du hier:

Wäschewaschen gestern und heute

Ägyptische Wandmalereien belegen, dass es auch damals schon üblich war, Wäsche zu waschen und anschließend auszuwringen. Offenbar dienten zunächst Pottasche und Soda als Reinigungsmittel. Die reinigende Wirkung von Seife wurde erst ab dem 2. Jahrhundert bekannt. Bis in das späte Mittelalter hinein jedoch konnten sich die wenigsten Bürger Seife leisten, und eine Kombination aus Holzasche und Talg diente häufig als Reinigungsmittel. 1789 gelang es dem Franzosen Nicolas Leblanc, Soda chemisch herzustellen. In den folgenden Jahren gab es viele Seifenmacher, und schließlich war es möglich, Seife auch industriell herzustellen. Ab Beginn des 19. Jahrhunderts gab es erste Waschmittel, die sich aus Seife, Soda, Natriumsilicat und Natriumperborat zusammensetzten. Die beiden letztgenannten Zutaten gaben dem von der Firma Henkel hergestellten Waschmittel den Namen: Persil. Zwar gab es nun spezielle Waschpulver, aber das eigentliche Wäschewaschen blieb bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine zeit- und kraftaufwändige Tätigkeit. Erst dann wurden vollautomatische Waschmaschinen angeboten, die sich zunächst aber nur wenige Familien leisten konnten.

Bereits 1932 gab es mit Fewa das erste vollsynthetische Feinwaschmittel. Mit der allmählichen Verbreitung von Waschmaschinen machten es sich mehrere Waschmittelhersteller zur Aufgabe, die in den Produkten enthaltene Seife durch Tetrapropylenbenzolsulfonat (ein anionisches Tensid) zu ersetzen. Der vermehrte Austrag des nur schlecht abbaubaren Stoffes erforderte wiederum ein Umdenken, und schnell abbaubare Tenside kamen in den 1960er Jahren zum Einsatz. Ab 1969 wurden den Waschmitteln Enzyme zugesetzt, die eine bessere Fleckbeseitigung ermöglichten. Heutzutage kannst du unter einer sehr großen Zahl an Waschmitteln in fester und flüssiger Form wählen. Oftmals handelt es sich um Konzentrate, die sich dementsprechend sparsam dosieren lassen. Die drei wichtigsten Waschmittelarten, die es zu unterscheiden gilt, sind Vollwaschmittel, Buntwaschmittel und Feinwaschmittel. Während Vollwaschmittel (Universalwaschmittel) für Temperaturbereiche von 20 bis 95 Grad Celsius Verwendung finden, sind Buntwaschmittel (Colorwaschmittel) für Temperaturen zwischen 20 und 60 Grad Celsius einzusetzen. Spezielle Zusätze in Buntwaschmitteln verhindern recht effektiv die Verfärbung der Wäschestücke. Mit einem Feinwaschmittel kannst du besonders empfindliche Textilien schonend reinigen – üblicherweise bei 20-40 Grad Celsius.

Die Verwendung von Weichspüler

Du gehörst zu denjenigen, die gern kuschelig weiche Wäsche auf der Haut tragen? Dann wirst du sicherlich in der Unterkategorie Weichspüler fündig. Die zweifellos bekanntesten Marken sind Lenor und Softlan. Weichspüler mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sind Produkte der EDEKA-Marke Gut & Günstig – etwa Gut & Günstig Weichspüler Soft Care Spring Feeling oder Gut & Günstig Weichspüler Sensitiv. Grundsätzlich finden Weichspüler als Nachbehandlungsmittel für Wäschestücke Verwendung. Weichspüler können sowohl der Trockenstarre als auch der elektrostatischen Aufladung entgegenwirken. Sämtliche mittlerweile erhältlichen Waschmaschinen weisen ein spezielles Fach auf, in das der Weichspüler zu füllen ist, sodass die Wäsche im letzten Spülgang weichgespült werden kann. Es sind sogenannte kationische Tenside, die im Weichspüler enthalten sind und die Wechselwirkungen der negativen Ladungen abschwächen. Dies bringt unter anderem einen angenehmeren Tragekomfort und eine bessere Bügelbarkeit der Textilien mit sich.

Welche Wäschepflegeartikel gibt es?

Produkte, die dafür sorgen, dass weiße Wäsche weiß bleibt und die Farben bunter Textilien auch nach mehrmaligem Waschen brillant bleiben, sind in der Unterkategorie Wäschepflegartikel zu finden. Bewährt hat sich unter anderem der Einsatz von Farb- und Schmutzfangtüchern, die es zum Beispiel von Heitmann und von EDEKA gibt. Aufgabe der Farbfangtücher ist es, die Farbe, die färbende Textilien abgeben, zu binden. Mitgewaschene, andersfarbige Textilien nehmen dementsprechend keine oder kaum andere Farbbestandteile auf.

Gleichgültig indes, ob du Farbfangtücher verwendest oder nicht, solltest du es keinesfalls versäumen, die Wäsche vor dem Waschen sorgfältig zu sortieren: Zunächst geht es darum, die Wäsche der Empfindlichkeit (Beachtung der Textilarten) und der zulässigen Waschtemperatur entsprechend zu sortieren. Der nächste Sortierschritt sieht die Aufteilung in weiße, bunte und dunkle Wäscheteile vor. Eine gesonderte Behandlung erfordert grundsätzlich stark verschmutzte Wäsche. Hier kann zum Beispiel eine Vorbehandlung mit einem speziellen Fleckenmittel notwendig sein. Kleidungsstücke mit Aufdrucken sind, ebenso wie Jeans, auf links zu drehen, bevor du sie in die Waschmaschine gibst. Damit andere Wäschestücke während des Waschvorganges nicht beschädigt werden, solltest du sämtliche Reißverschlüsse schließen und Bügel-BHs in einen Kopfkissenbezug stecken. In jedem Fall ist es zweckmäßig, alle Hosen-, Hemd- und Jackentaschen vor dem Waschen zu leeren.

Fleckensalz, -spray und –gel

Fleckenmittel kommen immer dann zum Einsatz, wenn ein normales Waschmittel nicht ausreicht, um den jeweiligen Fleck vollständig zu entfernen. Eine Herausforderung sind insbesondere Obst-, Fett- und Blutflecken. Hinzu kommt, dass du für die Fleckentfernung stets ein Mittel wählen musst, das den Stoff des zu reinigenden Teils nicht angreift. Je empfindlicher das Material ist, umso komplizierter ist die Entfernung des Fleckens. Denn wenn zu scharfe Mittel aufgetragen werden, kann es zur Beschädigung des Stoffes und/oder zur Entfärbung kommen. Deshalb ist es auch so wichtig, das gewählte Fleckenmittel vor der eigentlichen Nutzung an einer möglichst unauffälligen Stelle zu testen. Solltest du eine Nichtverträglichkeit feststellen, ist unbedingt ein milderes Produkt zu wählen. Selbst wenn nach dessen Anwendung Schmutzschatten verbleiben sollten, sind diese sicherlich unauffälliger als die Resultate eines zu scharfen Mittels. Relativ gute Chancen, den Fleck zu beseitigen, hast du, wenn du schnell tätig wirst und sowohl das Material als auch den Fleckverursacher kennst.

In unserem Shop bieten wir dir zum einen Fleckensalz, das zusammen mit dem Waschmittel in die Waschmaschine gefüllt wird und zum anderen Fleckensprays und –gels, die direkt aufgetragen werden können. Fleckensalze beinhalten vor allem anionische Tenside und Bleichmittel auf Sauerstoffbasis. Ein Fleckensalz darfst du keinesfalls – etwa für eine Vorbehandlung der Wäsche – direkt auf Textilien geben: Zu groß ist das Risiko von Entfärbungen und Materialbeschädigung. Recht gut für die Wäschevorbehandlung im Fall von Flecken eignet sich beispielsweise Sil 1 für Alles, das aufzusprühen ist. Du möchtest Flecken auf Polstern oder Teppichen beseitigen? Mit Sil Sapur Teppich-Schaum und Tuba Fleckenspray können wir dir zwei gut wirksame Fleckensprays anbieten.

Strahlendes Weiß für Gardinen

Obgleich es inzwischen viele Menschen gibt, die Jalousien gegenüber Gardinen und Vorhängen bevorzugen, machen sich auch heute noch Gardinen vor einigen Fenstern sehr gut. Allerdings ist der Pflegeaufwand, der für Gardinen zu betreiben ist, ungleich höher als für Jalousien. Dies gilt nicht zuletzt in Haushalten mit Rauchern. Die ursprünglich strahlend weißen Gardinen werden mehr oder minder schnell nikotingelb und riechen zudem unangenehm. Da viele Gardinen nur bei 30 Grad Celsius gewaschen werden dürfen, bringt die Verwendung normaler Waschmittel nicht viel. Besser ist es, sich für ein spezielles Gardinen-Waschmittel zu entscheiden. Nicht zuletzt für den Fall, dass du an den Gardinen kein Waschetikett entdecken kannst, solltest du unbedingt das Schonprogramm und eine Temperatur von 30 Grad Celsius wählen. Moderne Gardinen-Waschmittel beseitigen bei niedrigen Waschtemperaturen sowohl Verschmutzungen als auch unangenehme Gerüche. Sofern die Gardinen stark verschmutzt sind, ist es zweckmäßig, sie eine Zeitlang in kalte Gardinen-Waschmittel-Lauge zu legen. Bevor du die Gardinen in die Waschmaschine beförderst, solltest du sämtliche metallischen Teile wie Ringe und Klammern entfernen, um nach dem Waschen keine Rostflecken im Stoff zu haben.

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