Frühstück Brotaufstriche

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Leckere Brote und Brötchen dank Brotaufstrich

Eine Scheibe Brot oder ein Brötchen lässt sich bestens mit einem Brotaufstrich verfeinern. Zwar gibt es auch einige deftige Aufstriche, am bekanntesten und am beliebtesten sind aber Butter, Margarine und süße Brotaufstriche. Vorrangig sind hier Fruchtaufstriche sowie Honig, Sirup und Cremes aus Schokolade und/oder Nuss zu nennen. Angesichts des umfangreichen Sortiments findet jeder den Brotaufstrich, der seinem Geschmack entspricht. Mittlerweile ist nämlich auch unter Bio Aufstrichen und veganen / vegetarischen Aufstrichsorten zu wählen. Mehr erfahren Sie hier:

Süßer Brotaufstrich in aller Munde

Die Kategorie Brotaufstrich umfasst eigentlich sämtliche streichfähigen Lebensmittel, die auf eine Scheibe Brot oder auf ein Brötchen aufzutragen sind. Die ursprünglichste Form des Brotaufstrichs ist die süße Variante: Archäologen entdeckten Spuren von Zwetschenmus und Zuckerrohr in Tongefäßen. Der Honig als weiterer süßer Brotaufstrich hat ebenfalls eine lange Tradition. Höhenmalereien aus der Steinzeit belegen die damalige Nutzung von Honig als Süßungsmittel. Im Alten Ägypten galt Honig als sehr kostbar, dessen heilende Wirkung sogar im Koran erwähnt wird. Noch bis in das 19. Jahrhundert hinein fungierte Honig als bedeutsamer Süßstoff, der erst nach und nach durch den aus Zuckerrohr oder Zuckerüben gewonnenen Zucker ersetzt wurde. Sowohl Apfelkraut als auch Birnenkraut gibt es als spezielle Siruparten zumindest seit dem Mittelalter. In beiden Fällen handelt es sich um den eingekochten Saft der Früchte. Während Apfelkraut früher vor allem im Rheinland sowie in einigen Teilen Belgiens und der Niederlande hergestellt wurde, ist Birnenkraut nach wie vor ein typisches Produkt für die Zentralschweiz. Eine weitere recht bekannte Sirupart ist Zuckersirup, der aus den Regionen stammt, in denen Zuckerrüben angebaut werden.

Weitere süße Brotaufstriche, die in Deutschland und anderen Ländern gern verzehrt werden, sind Fruchtaufstriche der unterschiedlichsten Art. Als Erfinderin der Marmelade ist die Ehefrau eines schottischen Kaufmanns anzusehen, die Ende des 18. Jahrhunderts Bitterorangen zerkleinerte und mit einer guten Portion Zucker aufkochte. Schottische Bitterorangenmarmelade zählt nach wie vor zu den international bekanntesten Marmeladen. Als Marmelade dürfen innerhalb der EU mittlerweile nur noch Fruchtaufstriche bezeichnet werden, die aus Zitrusfrüchten bestehen. Pro Kilogramm Marmelade muss der Fruchtanteil bei wenigstens 200 Gramm liegen. Weitere Zutaten dürfen ausschließlich Zucker und Wasser sein. Gemäß EU-weit geltender Definition sind Konfitüren Fruchtaufstriche, die keine Zitrusfrüchte beinhalten und deren Fruchtgehalt bei 250 bis 350 Gramm pro Kilo Fruchtaufstrich liegt. Gelees setzen sich aus Fruchtsaft und Zucker zusammen – kennzeichnend ist, dass keinerlei Fruchtstücke und/oder Kerne enthalten sind.

Schokolade und Nüsse in streichfähiger Form

Die Erfindung der streichfähigen Schokolade ist dem Italiener Petro Ferrero zu verdanken, der in den 1940er Jahren eine Nuss-Nougat-Creme namens Pasta gianduja vertrieb. Zu der Unterkategorie der streichfähigen Nuss- und Schokoladenprodukte gehören reine Schokocremes, die vor allem aus Milchpulver, Zucker und Kakaopulver bestehen, ebenso wie Nuss-Nougat-Cremes (teilweise auch mit Mandeln) und Erdnusscremes. Eigentlich ein Brotbelag sind dünne Schnitten aus Schokolade, die es in verschiedenen Sorten gibt. Wenn Sie weder Nüsse noch Schokolade allzu sehr schätzen, trifft vielleicht ein Karamellbrotaufstrich Ihren Geschmack. Als Zutaten finden üblicherweise kondensierte Vollmilch, Glukosesirup und Zucker Verwendung.

Margarine und Butter als unerlässliche Brotaufstriche

Gleichgültig, ob Sie süße Aufstriche oder aber herzhafte Aufstriche bevorzugen: den Übergang zwischen Brot und Aufstrich bildet üblicherweise eine Schicht Butter oder Margarine. Wann erstmals Butter hergestellt wurde, ist nach wie vor unbekannt. Experten vermuten jedoch, dass Butter schon in der Antike bekannt war – und zwar als Medizin (beispielsweise in Form von Salben). Während des Mittelalters gewann Butter als Handelsgut an Bedeutung, das in Fässer oder Töpfe gefüllt und über längere Strecken transportiert wurde. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert waren Eiskeller erforderlich, um die Aufrahmung zu ermöglichen. Die Methode der Aufrahmung wurde von mehreren Erfindern und Maschinenbauern weiterentwickelt. Die Dampfmolkerei ab Ende des 18. Jahrhunderts ermöglichte die Butterherstellung, ohne von den herrschenden Außentemperaturen abhängig zu sein. Im 19. Jahrhundert schließlich konnte sich die Dampfmolkerei zusehends durchsetzen, und eine Industrialisierung der Butterproduktion fand statt. Die Erfindung des Kühlschranks im Jahre 1913 bedeutete, dass Butter problemlos aufbewahrt werden konnte.

Da die Butter anfangs noch sehr teuer war, konnte sich die einfache Bevölkerung diesen Brotaufstrich nicht leisten. Als Ersatz für Butter erfand der Franzose Hippolyte Mège-Mouriés 1869 ein Streichfett, das aus Milch, Nierenfett und Wasser bestand. Der Geschmack dieser künstlichen Butter war zunächst noch nicht so gut wie der natürlichen Butter. Die Rezeptur wurde in den nachfolgenden Jahrzehnten derartig verbessert, dass Margarine und Butter sich nur noch wenig unterschieden. Das Margarine-Gesetz, das Kaiser Wilhelm im Jahre 1897 erließ, beinhaltete eine Verpackungsform für Margarine, die sich deutlich von der für Butter abhob. Aufgrund der Entdeckung, mittels Wasserstoff flüssige Öle zu härten, wurde Margarine ab 1902 zu einem Massenprodukt. Inzwischen können Sie unter einer Vielzahl an Margarinesorten wählen. Zum Beispiel gibt es Margarine, die besonders gut zum Backen oder Braten geeignet ist, aber auch Margarinesorten, denen besondere Pflanzenöle (etwa Olivenöl oder Rapsöl) zugesetzt sind.

Gesunde Brotaufstriche – Bio und/oder vegetarisch

Falls Sie einen Brotaufstrich bevorzugen, der rein pflanzlich ist, finden Sie die entsprechenden Produkte in der Unterkategorie Vegan / Vegetarisch: Wählen Sie unter Brotaufstrichen, die eine herzhafte Abwechslung auf dem Frühstückstisch verheißen. Das Angebot reicht von Gemüse-Streichcremes, die auch als Dip verwendbar sind, bis zu Apfelkraut, mit dem Sie unter anderem noch Soßen oder Dressings zubereiten können. Auf jeden Fall genügen die Produkte dieser Gruppe den Wünschen an Lebensmittel, die Sie als Vegetarier haben. Welche der Produkte sogar für Veganer geeignet sind, erfahren Sie, indem Sie die Produktdetails durchlesen. Mehrere der Brotaufstriche, die der Unterkategorie Vegan / Vegetarisch zugeordnet sind, finden Sie zusätzlich unter den Bio Aufstrichen. Diese Streichcremes zeichnen sich durch Zutaten aus, die vorwiegend aus kontrolliert ökologischer Landwirtschaft stammen.

Brotaufstriche in aller Ruhe auswählen

Einkäufe in Supermärkten sind nicht selten stressig – vor allem nach der Arbeit oder am Wochenende. Wenn Sie womöglich weder Zeit noch Lust haben einzukaufen, sollten Sie bereits genau wissen, wo der von Ihnen favorisierte Brotaufstrich im Laden steht. Ihr Einkauf im Onlineshop für Lebensmittel hingegen verläuft wesentlich entspannter: Ohne sich um Ladenöffnungszeiten kümmern zu müssen, können Sie sich die in Frage kommenden Brotaufstriche anzeigen lassen und die Produktbeschreibungen aufrufen. Nach einem Vergleich der Angaben können Sie letztlich den gewünschten Brotaufstrich beziehungsweise die bevorzugten Brotaufstriche in Ihren Warenkorb legen.

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